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#1
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Hallo,
hier ist wieder jemand mit eine lange leidensgeschichte, die keinerlei Hilfe bekommt und nicht weiter mehr weis.... Alles fing vor 12 Jahre an, als ich mit Rückenschmerzen zur Ortophäde ging. Er stellte 2 Bandscheibenprotusionen (Verwölbungen) fest und fing Therapien an. Dan würde ich schwanger und 10 Monate nach der Geburt von meinem Sohn bekam ich ein Osteod-Osteom (gutartige Knochentumor) im Oberschenkel. Diese Behandlung hat 6 Jahre gedauert (da er immer wiederkam) und ich war 9 mal im Krankenhaus wovon ich 7 mal operiert worden bin. Zum Schluß hatte ich einen Marknagel vom Knie bis in der Hüfte, umgeben durch Knochen aus mein Becken (80% des Beckens würde hierfür benutzt) und einen 40 cm. Platte zur Stabilisierung. Leider ist der "neue" Knochen etwa 3 cm. kürzer als das Bein ursprunglich war. Entgegen der Rat von Ärzten bin ich wieder arbeiten gegangen. Ich habe meine Rückeschmerzen versucht zu ignorieren, aber als Oktober letztes Jahr die Schmerzen unerträglich würden und ich Lähmunge bekam im Linker Arm und Bein war ich wieder beim Orthopäde. Er stellte hemiparese und Hemiplegie fest und schickte mich zum Neurologe. Diese hat ein ENG gemacht, und die Werten waren schlecht. Seine Meinung: Psychosomatisch, ich wäre nicht entspannt genug bei der Untersuchung und hätte die Ergebnissen dadürch verfälscht. Aber ich würde trotzdem in's Krankenhaus überwiesen zum Abklärung. Nach etlichen Untersuchunge würde ich entlassen mit der Diagnose Chronifizierten multirakilären Prozess (V.a. Radikulopathie C8 und LWK 5/S1). In einzelnen: CPR ist erhöht, verminderte Serum-IgM, im Liquor (Nervenwasser) fanden sich 2 Zellen, unspezifische Amplitudenminderung des MSAP und chron. neurogene Veränderunge in L5/S1 und C8 versorgte Muskulatur. Dann noch ganz viele verlängerten Antwortpotientialen im gesammten Wirbelsäulebereich. Mit dieses Ergebnis wieder zum Neurologe, und der hat mir gesagt: Es ist Psychosomatisch, gehen sie in Psychotherapie und wieder zur Arbeit. Eine Überweisung für Krankengymnastik hat er abgelehnt, auch eine Krankschreibung. Ich habe ein Rezept bekommen für Sertralin (?) und bin rausgeschickt worden mit der Worten: die 36€ die der Krankenkasse für mich bezahlt wäre hiermit verbraucht. Der Pschychologe die ich anschließend aufgesucht habe, hat eine Theraphie nach 5 Sitzungen weiter abgelehnt, da ich seiner Meinung nach keine Theraphie brauche. Zum Glück hat mir meine Schmerzärztin eine Krankschreibung gegeben nachdem ich Ihr die Situation erklärt habe, aber der Krankenkasse ist hiermit nicht einverstanden. Meine Lähmunge sind schlimmer geworden, Linkerarm geht gar nicht mehr, Linkes Bein ab und zu. Rechtes Bein ist auch betroffen und ich leide unter Inkontinenz. Was kann ich noch machen?? Ich habe ein Termin mit der Orthopäde gemacht, aber kann da erst in 7 Wochen hin. Krankengeld ist fraglich, nachdem der Krankenkasse Terror macht (Scherzen ist ein Zustand, kein Krankheit) und die 45 km zur Arbeit kan ich nicht schaffen, da ich kein Autofahren mehr darf. An Medikamenten nehme ich 3* täglich Novalgin, Trancolong und Naproxen und leide weiterhin unter Rückenschmerzen. Bin ich wirklich verrückt und denk mir das alles aus, oder gibt es noch eine Möglichkeit Hilfe zu bekommen? Liebe Grüße von Diana |
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#2
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Hallo, Diana,
zunächst mal kann das nur ein Arzt klären, und dieser auch nur in Kenntnis aller Untersuchungsergebnisse in Form der erstellten Arztberichte. Allerdings halte ich es für voreilig, sich hier auf die Untersuchungsergebnisse und auf die Aussagen des Neurologen zu verlassen, auch wenn jetzt anscheinend durchaus Untersuchungsergebnisse vorhanden sind, die von den Referenzwerten abweichen. Wozu ich raten würde: nochmal gründlich neurologisch abklären lassen, und zwar stationär in der neurologischen Abteilung einer anderen größeren Klinik, möglichst in einer Klinik mit breitem Spektrum, wie es bei Universitätskliniken der Fall ist. Es müsste möglich sein, den Hausarzt davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, eine solche Abklärung zu veranlassen. Die Beschwerden sind ja teilweise Symptome, die als Alarmzeichen gelten. Es kann ja auch durchaus sein, dass etwas übersehen wurde, denn immerhin hat sich ja herausgestellt, dass sie keine Psychotherapie benötigen. Die Krankenkasse müsste sich eigentlich auch davon überzeugen lassen, das zumindest bis zur abschließenden Klärung die Krankschreibung sinnvoll ist. Ggfs. müsste hier mit vermittelnder anwaltlicher Hilfe weiter diskutiert werden. Das hilft oftmals, auf eine konstruktivere Diskussionebene zurückzukommen.
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Rechtsanwältin im Anwaltsberatungsnetz Erste Orientierungshilfe Medizin & Recht:juramedic.info |
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#3
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Hallo Frau Reich,
vielen lieben Dank für diese schnelle Antwort. Ich werde mal versuchen, ob es möglich ist ein Termin bei einer Uni-klinik zu bekommen. Meine Schmerzärtzin hat im Krankenhaus wo ich war angerufen, und hier bestätigt bekommen das keinerlei Anzeigen für Psycho-somatische Erkrankunge vorliegen, und wird mir weiterhin krankschreiben und unterstützen wie es in Ihrer Möglichkeiten liegt. Mein Hausarzt ist leider der Meinung das der Neurologe recht haben könnte, den mit meine Krankengeschichte sollte ich doch eigentlich Depressionen haben müssen.... Ich denke mal von ihm ist nicht viel zu erwarten. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben. Gruß Diana |
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#4
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Es geht nicht mehr weiter, mein Schmerztherapeutin hat ihr Job gewechselt, der Nachfolger findet ich soll wieder arbeiten gehen. Da ich durch Medikamentengebrauch nicht autofahren darf, soll ich mit Bus / Bahn zur Arbeit, das ist ein Weg von 2,5 Stunden, da mein Arbeitsplatz mitten in einem Gewerbegebiet ohne Busanbindung liegt (45 km. von meinem Haus). Der Hausarzt will sich nicht einschalten, obwohl vom seite des MDK eine Krankschreibung in Ordnung ist bis zur Klärung. Ich habe ein Termin bekommen in Oktober (!) in einem Uni-klinik, aber finde einfach jetzt keine Unterstützung mehr. Bin alle Ärzte durch (Neurologe, schmerztherapeutin, Hausarzt), alle sind der Meinung das es sehr wohl zumutbar zur Arbeit zu gehen. Bin in der letzte 10 Tagen 4 mal gestürzt (Lähmungen) und weis wirklich nicht mehr was ich noch machen kann......
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#5
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Werte Frau Diana,
1. Sie sind nicht verrückt. Der Pschychologe hat zu Recht eine psychische Therapie abgelehnt, da diese nicht helfen kann. Natürlich haben Sie mit dieser Geschichte und dem Leidensdruck psychische Probleme, sind aber nicht psychisch krank, d.h. eine Psychotherapie kann den Zustand nicht ändern. 2. Arzt und Neurologe, Heilpraktiker sind hier der falschen Ansprechpartner, da das notwendige Wissen in der Schulmedizin nicht gelehrt wird und diese deshalb nur noch 15 % der Kranken heilen kann.Dazu zählen Sie nicht mehr. Der Tumor war Schulmedizin. Deshalb bitte ich Sie nicht zu einem Orthopäden sondern zu einem Chiropraktiker/Manualtherapeut zu gehen, der das fehlende zum großen Teil gelernt hat, der nicht nur die Blockierungen, Vorwölbungen betrachtet, sondern den Zusammenhang mit der Muskulatur, denn die machen die Schmerzen und nur eine aufrechte Wirbelsäule kennt keinen Schmerz. Aus der Krankengeschichte ist zu erkennen, dass auf alle Fälle ein Beckenproblem vorliegt und durch die unterschiedliche Beinlänge auf alle Fälle schief gezogen wird. [ Werbe-Anteil des Beitrags gelöscht, siehe Forengrundsätze --------> keine Werbung ! Wer sich weiter informieren möchte, suche bei google nach "biokybernetik". @biokybernetik: Innerhalb Ihres Profils können Sie einen Link zu Ihrer Homepage setzen ]Versuchen Sie eine ganz einfache Übung. Legen Sie sich auf den Fußboden und merken sich wie hart er sich anfühlt. De Hände flach daneben. Nach einer Weile scheint der Fußboden weicher zu werden, was ja nicht sein kann. Die verspannte Rückenmuskulatur entspannt sich. Nach einer Weile scheint der Fußboden weicher zu werden, was ja nicht sein kann. Die verspannte Rückenmuskulatur entspannt sich. Wenn Sie das 2. Mal das sofort nach dem Aufstehen machen und der Fußboden ist härter dann das Bett überprüfen. Es darf in der Regel nicht zu weich sein. Geändert von flash (02.08.2009 um 09:25 Uhr). |
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#6
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Hallo Biokybernetik, Bin wieder da, war mal wieder im Krankenhaus....
Ich war ziemlich verzweifelt, kein Arzt wollte mich noch krankschreiben oder ernst nehmen, und dann habe ich mich entschlossen in's Krankenhaus zu gehen und solange Ärger zu machen bis was herausgefunden wird. Als erste würde natürlich eine komplette Untersuchung auf Psychosomatische Krankheite gemacht. Die habe ich "bestanden", ich bin nicht verruckt. Dann erst folgten weitere Untersuchungen. Festgestellt wurde u.a. Polyradikulogie (erkrankung der Nerven / Muskulatur) die Lähmunge verursacht, Myelopathie (Schädigunge im Rückenmark) etc. etc. Nach lange Zeit würde dann eine Vitamin B12 Test gemacht, und da lag mein Wert bei 170. Der Ärzten meinten dass meine Problemen/Krankheiten darauf zurück zu führen sind und dass sie nicht wissen ob meine Muskeln wieder funktionieren werden und ob die Nerven wieder in Ordnung kommen. Auf jeden Fall bekomme ich 1 Monat jeden Tag 1 Spritze Vitamin B12, dann 2 mal die Woche für 1 Monat und dann sollen die Werten wieder überprüft werden. Ich soll ein Reha machen (neurologisch und orthopädisch), damit die Muskeln die "Kaputt" sind durch andere ersetzt werden können (an der linker Seite sind 70% der Muskeln nicht mehr brauchbar) vertraue aber kein Neurologe mehr und mein Hausarzt meint dass ich mal wieder einfach dahin gehen soll wg. der Reha. Er möchte auch nicht das ich weiterhin zu meiner Schmerztherapeut gehe, aber das war der einzigste Arzt die mich bisher krankgeschrieben hat. Auf jeden Fall werde ich mein Schmerztherapeut wieder aufsuchen und mal sehen wie es weiter geht. Vielleicht bekomme ich jetzt mit diese Liste der Befunden die Hilfe die ich brauche. Auch wenn eine Vitamin B12 Mangel immer noch als "ist ja nicht so eine schlimme Krankheit" eingestuft wird. Gruß von Diana |