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#1
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Hallo,
hoffe, ich sprenge mit diesem ausführlichen Bericht nicht den Rahmen dieses Forums. Bin aber mittlerweile ziemlich am Ende und bräuchte dringend juristischen Rat: Vorgeschichte: ca. 1994 komplette prothetische Versorgung an OK –und UK. Keinerlei Beschwerden 2002: Brücke links oben (Zähne 24 BM, 25 KM, 26 KM) Assistenzarzt Praxis W. 2004 vordere obere Zähne (11 KM, 21 KM, 22 KM) Ass.Arzt Praxis W. Ab 2004. Sehstörungen, ab 2005: Probleme beim Sport, führt regelmäßig zu Rückenschmerzen Sept 05–Dez 05: Zahnschmerzen oben links unter der erst 2002 eingesetzten Brücke, ekligen Geschmack im Mund Praxis W. soll zum Neurologen, mit Zähnen alles in Ordnung, Verdacht Trigeminus Mehrmals Sinusitis links – Antibiotika Diagnose Zweitzahnarzt: fehlerhafte Oklussion u Artikulation aufgrund fehlerhaft konturiertem Zahnersatz, Vitalität 26 + 27 fraglich Praxis W.: einige Zähne eingeschliffen Dez 05: besagte Brücke linker OK lose (obgleich zementiert!!), 1 Zahn total vereitert, Nebenzahn angegriffen Jan 06: beide Zähne gezogen, vereinbart, entstandene Lücke durch Implantate zu schließen Jan 2006–Jan 2007 Interimsprothese: diese hat von Anfang an gedrückt, hatte permanent Gefühl, dass Zunge keinen Platz mehr im Mund hat, Beginn Zungenpressen Parallel: diffuse Schmerzen , pelziges Gefühl im Gesicht u Kieferbereich, brennende Zunge, Rückenschmerzen , Sehstörungen ZA W. immer wieder auf meine Beschwerden u meinen Verdacht auf Vorliegen einer Craniomandibulären Dysfunktion o. ä. Erkrankungen hingewiesen !!! - soll entspannen, Yoga machen... Mai 2006: erneut Zähne eingeschliffen August 2006: 2 Implantate (24, 25) eingepflanzt parallel: Verblockung untere vordere Zähne, einer wackelt, letzter Zahn rechts oben eingeschliffen Dez 2006: stark Schwindel, Kopfschmerzen, komme lt. ZA W. alles vom Rücken, kann nicht mit Zähnen u Kiefer zusammen hängen. Jan. 2007: Befund Allgemeinärztin/Chiropraktikerin: Schwindel u BWS-Probleme: mit Kiefergelenk stimmt was nicht. – diese Info an ZA W., lt ihm kommen meine Beschwerden vom HWS nicht vom Kiefer August 2006–Juni 2007: : vordere untere Zähne wackelig u schmerzend ZA W.: soll entspannen, keine weiteren Maßnahmen nötig. Notdienstzahnärztin: 3 wackelige Zähne; Tipp Logopädische Behandlung o Zungengitter vom Kieferorthopäden, nicht mehr aufbeissen Auf Drängeln Rezept Logopädie von ZA W erhalten. Ab Oktober 2006 gehäuft Beschwerden re Oberkiefer u Gefühl "Körper ist schief" Feb 2007: Entzündung unter Brücke re Oberkiefer, diese muß runter, hätte lt. ZA W. Vorteil, dass dadurch gleich kompletter Oberkiefer „neu eingestellt“ werden könne; Diskussion mit ZA W., dass das meines Erachtens alles nicht normal sei u es an der Zeit wäre, endlich Sachverständiguen Dritten hinzuzuschalten, lt. ZA W: nicht nötig, „viele Köche verderben den Brei“, er wüsste schon, was er tue März 2007: beidseitig erhöhte Provisorien im Oberkiefer: daraufhin erstmals Schmerzen u KNACKSEN im Hinterkopf. Ohrenschmerzen, -pfeiffen, Druck auf Ohren als würde Trommelfell platzen, schwummerig, Schmerzen Kiefergelenke, Schwellung li Kiefergelenk körperlich am Ende, ZA W. ignoriert Beschwerden 21.03.07: neue Brücken rein – Bißhebung vorgenommen u Zähne re UK stark eingeschliffen, hatte nebenher zur Folge, dass OFFENER BISS entstand!! Ab 4. Tag mit neuen Brücken: Schwindel, Rückenschmerzen, Probleme beim Tragen von Schuhen, Schmerz linkes Knie, gehinkt; Gesichtsschmerz 28.03.07: OK Aufbissschiene, Begründung ZA W: damit ich neue Brücken mit Zunge nicht rauspresse 4. Juni 2007: Unterkieferschiene – wg wackeliger Zähne: totale Katastrophe, passte auch nach 4maliger Nachbesserung nicht Zähne dadurch noch lockerer geworden Die extrem erhöhten Provisorien in meinen Mund einzubringen, nach all diesem Vorwissen ! Seit diesem Zeitpunkt ist Situation in meinem Körper eskaliert. Der dadurch entstandene OFFENE BISS ist nicht nur ästhetisch unmöglich, sondern hindert auch beim Abbeissen Juli 2007: Zahnärztin für CMD Behandlung gesucht: 10 Mal Physiotherapie mit Mobilisation u anschließendem Einschleifen der Aufbissschiene: kurzzeitige Besserung meiner Beschwerden, wieder Sport mögl. Nochmals andere Zahnarzt aufgesucht: Zähne ordentlich gemacht, passen aber nicht in meinen Mund, hätte vorher physiotherapeutisch behandelt, mit Schiene Kieferproblematik korrigiert u dann erst Brücken angefertigt September 07: ZA W: dies mitgeteilt, Kollegen übertreiben, alles in Ordnung mit Zähnen, bis auf Frühkontakt Zähne li OK und UK, diese eingeschliffen, 15.10.07: Praxis W.:wg Frühkontaktes rechte Seite: re UK eingeschliffen – Ab diesem Zeitpunkt Dauerschmerzen Kiefer, Kopf, Schwindel, gehäuft arbeitsunfähig Fühlte mich wieder so "schräg" wie vor CMD Behandlung, liegend geht´s meist besser, außer den mittlerweile permanenten Schmerzen im Hinterkopf; sobald ich in sitzende o. stehende Position komme: Sehstörungen, Schmerzen li Kiefergelenk li u re Oberkiefer, oft Ohrenschmerzen li, Ohrenpfeiffen, finde keine entspannte Kieferpostion mehr, Pfeiffen u Kaugummi kauen schmerzt, Zungenprobleme, nach einigen Minuten stehend fühlt es sich an, als würde mein Hinterkopf zerreissen u li Kiefergelenk gleich mit, Gesicht pelzig, gehäuft Kieferklemme li, ständige Schwindelattacken, kann nur noch ganz weiche Sachen essen, 2 Wochen arbeitsunfähig danach unter Schmerzmitteln wieder zur Arbeit aus Angst vor Arbeitsplatzverlust 5. Oktober 07: Telefonat mit Krankenkasse was ich tun könne: solle ZA noch eine Chance geben, ansonsten schriftlichen Bericht an Kasse: 09.10.07 zu ZA W: ihm meine Sicht der Dinge mitgeteilt, dass ich seit nunmehr beinahe 2 Jahren gehäuft Schmerzen habe, welche durch die von ihm eingesetzten Brücken u vorgenommene Bisshebung sich dramatisch verschlimmert haben, u auch seine Maßnahmen bezüglich Aufbisschienen, Zähne einschleifen. .. Situation noch verschlimmert hätten, ich lediglich durch CMD Behandlung kurzzeitige Besserung erfahren hätte. – ZA W: sei alles in Ordnung mit Zähnen, könne mich aber erneut in physiotherapeutische Behandlung begeben u direkt im Anschluß daran jeweils zu ihm kommen, zum Zähne einschleifen !!! (obgleich diese in Ordnung sind??)-Schmerzen im Kiefergelenk kämen von Diskusprolaps Weitere Zähne einschleifen?? indiskutabel, ZA W. mitgeteilt, dass ich Kfo zu Rate ziehen werde Oktober 2007: Kieferorthopäden: ausführliche funktionsanalytische Befundererhebung, MRT der Kiefergelenke,. 3-D-Röntgenbild: Diagnose: Dekompensierte Kapsulitis rechts, Diskusverlagerung ohne Reposition rechts und links, Kapselverkürzung rechts, Zungendysfunktion, ….., empfohlene Therapie: adjustierte Unterkieferschiene, 24Std täglich für mindestens 1 Jahr!! zzgl. Physiotherapie u Atemtherapie - meine Chance dadurch wieder fit zu werden liegt aber nur bei 50 % !!!! Auslöser vermutlich: eine durch die Bissänderung dekompensierte Störung welche in meiner Schädelbasis „schlummerte“ (hatte einen Schädelbruch vor 20 Jahren) Ich habe mittlerweile - leider zu spät - gelesen, das bei Patienten mit CMD Verdacht, selbst bei geringster Veränderung im Mund eine ausführliche Funktionsanalyse durchgeführt werden und mit äußerster Vorsicht behandelt werden muss, v. a. wenn da auch noch ein Schädelbruch mit im Spiel ist. Wieso weiss das ein Zahnarzt nicht ?? – Verlaufsbericht an Krankenkasse geschickt u um Beauftragung eines Gutachters gebeten: 12.November 2007: Ergebnis der Begutachtung: mind. 1 Jahr Aufbissschiene und im Anschluß daran sei zu überprüfen, ob Neuanfertigung des Zahnersatzes erforderlich sei. – ZA W. hat die festgestellten Mängel im Rahmen der Gewährleistungsverpflichtung zu beseitigen. Solle mich mit ZA W. bezüglich Terminvereinbarung in Verbindung setzen. Mündlich teilte mir Kasse mit, dass es sich um andersartige Versorgung durch Implantate handeln würde und die Kasse von daher nicht mal verpflichtet gewesen wäre,Gutachter einzuschalten – Meines Erachtens ist Schaden aber ganz klar nicht durch die Implantate sondern durch Bisshebung entstanden War zwischenzeitlich schon bei ZA W. gewesen, da ich Schmerz unter re Oberkieferbrücke hatte u habe ihm bei diesem Termin den Bericht des Kieferorthopäden vorgelegt. – Daraufhin ist er „ausgeflippt“: ich solle mir bloß nicht einbilden, dass er noch irgendwas an meinen Brücken machen würde, schon gar nicht auf Anweisung eines Kfo, Zähne seien in Ordnung , hätte mir durch Hinzuziehung des Gutachters Eigentor geschossen,damit unser Vertrauensverhältnis zerstört. Habe Widerspruch gg. Krankenkassen-Gutachten eingereicht: 1. Ansicht in Gutachten eingefordert 2. mitgeteilt, das ZA W.weitere Behandlung bereits im Vorfeld abgelehnt hätte 3. mitgeteilt, dass auch mein Vertrauen in diesen ZA erschüttert sei, und wie es denn mit Möglichkeit eines Wechsels zu anderem ZA aussähe 4. Verlängerung Gewährleistungspflicht beantragt Ergebnis: Schreiben von Krankenkasse, dass Obergutachter über KZV zugeschaltet würde - warte darauf Ich habe mich nach Gutachten der Krankenkasse mit KFO in Verbindung gesetzt u Anfertigung Aufbisschiene in Wege geleitet. Trage jetzt seit ca. 5 Wochen die Schiene rund um die Uhr, geht mir aber noch nicht wesentlich besser, ist ein ständiges auf u ab. Frage: Was habe ich für rechtliche Möglichkeiten. Es gilt dringlich die finanzielle Seite zu kären, (habe bereits eine Menge Geld für Implantate und Brücken bei ZA W. investiert, nun entstehen Folgekosten für Schienentherapie u daraus resultierende evtl. nötige neue prothetische Versorgung). Auch meine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Dauerschmerzen, meinen gehäuften Arbeitsunfähigkeitszeiten, welche über kurz oder lang zur Kündigung meines Arbeitsverhältnisses führen,gilt es zu beachten. - Es kann doch nicht sein, dass ich auf diesen gesamten KOsten nebst Schmerzen sitzen bleibe, oder ? Vielen Dank im voraus ´s Berliner Mädel |
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#2
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Hallo, Berliner Mädel,
im Rahmen eines Forums kann man so einen Sachverhalt nicht komplett besprechen, auswerten etc. Dringender Rat vorab: Anwaltliche Hilfe zur Beratung in Anspruch nehmen, das ist hier unerlässlich Allgemein ist folgendes in jedem Fall zu berücksichtigen: Schadensersatz kann es immer nur dann geben, wenn ein Schaden auch auf einem Fehler beruht, was man - außer bei groben Behandlungsfehlern - als Patient nachweisen muss. Je mehr Ursachen in Betracht kommen, umso schwieriger wird es. Mehrere aufeinander folgende Behandlungen mit unterschiedlichsten Problemen erschweren die Situation zusätzlich. Nochmals schwieriger wird das Ganze bei allen Problemen, die mit dem Aufbiss und dessen Korrekturen zusammenhängen. Es gibt die unterschiedlichsten Beschwerden, die damit zusammenhängen können, aber nicht müssen. Bei Ihnen kommt nun noch ein lange zurückliegender Schädelbruch hinzu, wobei sich dann die frage stellt, ob der Zahnarzt das überhaupt wusste. Es kann durchaus auch sein, das Sie die Schienentherapie ohnehin benötigt hätten. Es kann hier auch eine eigenständige Erkrankung im Zusammenhang mit dem Aufbiss und den Kiefergelenken sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, möglicherweise im Zusammenhang mit dem Schädelbruch. Es wird hier in jedem Fall sehr viel Mühe und Aufwand erfordern, ein klare Linie zu erarbeiten. Die bisher von Ihnen beschriebenen Gutachten sind erst einmal positiv, ob sie aber im Falle eines Klageverfahrens vor Gericht dann Bestand haben, wenn erneut ein Gutachter vom Gericht betellt wird, ist unsicher. Evtl. kann es sinnvoll sein, zunächst darauf hinzuwirken, die weiteren Eigenanteile an den Behandlungkosten so niedrig wie möglich zu halten. Hierfür ist es wichtig, so gut wie möglich mit der Krankenkasse zusammenzuarbeiten, damit diese den Arztwechsel infolge Vertrauensverlusts anerkennt und die weiteren Kosten möglichst übernimmt. Aus eigener Erfahrung noch etwas zu Problemen mit dem Aufbiss: Beim Austesten und Untersuchen sind stets voneinander abweichende Ergebnisse möglich, weil es sehr vielen Faktoren gibt, die den Aufbiss beeinflussen. Deshalb kann (nicht: muss) zum Beispiel gerade das richtig sein, was Ihr Zahnarzt empfahl: Erst Physiotherapie, dann sofort einschleifen. Es kann nämlich sein, dass eine körperliche Fehlhaltung den Ausfbiss verändert, und dieser dann wieder körperliche Beschwerden macht, was man dann durchbrechen muss. Andererseits ist auch beim Untersuchuen die Kopfhaltung maßgeblich. Ich hatte auch schon die Situation, dass etwas eingeschliffen werden musste (ich bemerke das inzwischen selber), und dass ich das dann nicht sofort zeigen konnte, sondern erst im zweiten oder dritten Versuch, weil ich der störenden Stelle ausweiche und außerdem die Kopfhaltung dies auch beeinflusst. Manchmal dauert es ca 2 Wochen (!) bis die Beschwerden von solch einem Aufbissproblem dann tatsächlich nachlassen (Zahnschmerzen an einem überlasteten Zahn, Nackenverspannung), manche anderen Beschwerden verschwinden spontan noch in der Arztpraxis. Hin und wieder entstehen nur "untypische" Beschwerden, die zuerst einmal gar nicht auf Kieferprobleme hindeuten. Das alles macht es sehr schwer, Behandlungsfehler und die Kausalität zwischen Fehler und Beschwerden auszumachen. Es gibt auch unterschiedlichste Meinungen dazu, wie der Aufbiss "richtig" ist. Was dem einen nicht einmal auffällt, macht bei dem anderen gleich Schmerzen oder andere Probleme. Bei so ausgepägten Beschwerden wie Sie es beschreiben, würde ich mir einen ganzheitlich arbeitenden Arzt bzw. einen Arzt mit Spezialisierung auf Gnathologie suchen. Was die Überlegungen zum Schadensersatz bestrifft, kann ich nur erneut dazu raten, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, zunächst hauptsächlich zur umfassenden Beratung, damit die bisher günstigen Gutachteraussagen genutzt werden können. Noch etwas zu den Begutachtungen bei Krankenkassen: Es gibt bzgl. Zahnbehandlungen zwei Möglichkeiten zur Begutachtung: Einmal im Rahmen der Gewährleistung: Hier geht es um die äußer Ausführung von Zahnersatz - und dann noch ein zweites Mal im Zusammenhang mit Behandlungfehlern allgemein. Diese zweite Möglichkeit wird von Krankenkassen nicht immer in Betracht gezogen, hier muss oft mit viel Geduld darauf hingewirkt werden, weil bei Zahnbehandlungen oft nur an die erste Möglichkeit gedacht wird.
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Rechtsanwältin im Anwaltsberatungsnetz Erste Orientierungshilfe Medizin & Recht:juramedic.info Geändert von M.Reich (08.01.2008 um 11:59 Uhr). |
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#3
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Hallo,
seit einer Zahnbehandlung (siehe auch Bericht Berliner Mädel) leide ich unter chronischen Schmerzen und körperlichen Einschränkungen: Hier nochmal die Kurzfassung bis zum heutigen Tage: Sept 2005-März 2007 Zahnbehandlung: 2 Zähne gezogen, 2 Implantate eingepflanzt unzählige Zähne eingeschliffen, links und rechts 2 Brücken über jeweils 4 Zähne im Oberkiefer neu angefertigt - mit abschließender Bisshebung um lt. Obergutachten KK 5 mm !! - zu Behandlungsbeginn leichte Beschwerden (Sehstörungen, Gesichtsschmerzen...), am Ende dieser Behandlung konnte ich nicht mehr gerade stehen, nur noch weiche Sachen essen, … habe seither einen offenen Biss und Dauerschmerzen Oktober 2007: Befund Kieferorthopäde: beidseitige Diskusverlagerung ohne Reposition, dekompensierte Kapsulitits, multiple manualtherapeutische Befunde, offener Biss .... … durch die gutgemeinte zahnärztliche Anpassung sei ein in meiner Schädelbasis durch den damaligen Schädelbruch entstandenes schlummerndes Problem dekompensiert (ich hatte 1985 einen Schädelbruch und bis zu dieser ZA-Behandlung keinerlei Beschwerden)– seit Dez 2007: Kfo-Behandlung: Daueraufbisschiene im Unterkiefer zur Wiederfindung einer entspannten Relation meiner Kiefergelenke, auf deren Grundlage später eine neue Prothetik angepasst werden kann - Heilungschance: 50% im Frühjahr d. J. an ZA verwiesen worden, um neue Prothetik zu erhalten. Zu dieser Zeit gings mir richtig gut. Hatte zwar noch sporadisch Beschwerden, aber ich hatte wieder Freude am Leben gefunden, und einen Status Quo erreicht, mit dem ich hätte Leben können. Dieser ZA war allerdings der Ansicht, dass ich nochmal eine neue etwas anders geartete Schiene benötige, im Wechsel mit der des Kfo zu tragen. Dieses "Spielchen" habe ich ca. 4 Monate mitgemacht, immer in der Hoffnung auf neue Zähne und endlich diese Schienen loszuwerden. Das Ende vom Lied, mir ging´s wieder richtig schlecht, Schwindel und Schmerzen kehrten zurück, der ZA hat mir als er dies mitbekam mitgeteilt, dass er mich nicht weiter behandeln könne. Jetzt bin ich wieder bei meinem Kfo. - Aber ich werde bis dato nicht mehr so richtig fit. Ich weiß nicht, wieso das jetzt alles nicht mehr funktioniert. Kfo und Osteopathin sind auch ziemlich ratlos. - Heilungschancen also rapide gesunken. derzeit: immer noch diese nicht passende Prothetik im Mund (provisorisch reingeklebt) - körperliches Befinden besser als zu Beginn der Schienentherapie, zumindest mit Schiene aber: ohne Schiene haben nur 4 Zähne Kontakt zum Gegenkiefer, der Rest hängt in der Luft, - kann nicht mehr richtig abbeissen und kauen - kein Ende in Sicht - Große Frage, ob ich jemals wieder gesund werde, schmerzfrei werde, jemals wieder ohne Schiene durch´s Leben gehen kann, mittlerweile arbeitsunfähig Bisherige Kosten: rund 6000 Euro für ZA-Pfusch, runde 6.000 Euro für Folgekosten (Schiene, Physio, Reha-Sport ....) Okt 2007: Gutachter über Krankenkasse: Mängelgutachten: Jan 2008: Obergutachter Krankenkasse: Behandlungsfehler März 2008: Rückzug des Behandlungsfehlers durch Obergutachter, Behandlung verwandelte sich "nach Intervention des verursachenden Zahnarztes in Behandlung "Lege Artis" Meine Krankenkasse holt sich ihren Kostenanteil an der Prothetik vom ZA aufgrund der weiterhin im Raum stehenden Mängelrüge zurück!!!- Ich müsse dies für meinen Teil zivilrechtlich verfolgen ??! Meine damalige Anwältin (Anwalt Sozialrecht) hatte bereits mit der Haftplicht des ZA´s verhandelt, erfolglos. Dez 2008: Versuch der Schlichtung über Zahnärztekammer endete damit, dass ich eine Art "Anklageschrift" des verursachenden ZA´s erhielt mit Stellungnahmen etlicher seiner Praxiskollegen und ZA-Helferinnen, lt. welcher ich bereits in desolatem Zustand in seiner Praxis aufgelaufen sei... (stimmt nicht) Ich bezahle jeden Cent (Schienentherapie…) selbst dafür, dass ich überhaupt noch bzw. wieder gerade stehen, wieder besser Essen kann und um eine dauerhafte Beeinträchtigung meiner Lebensqualität zu vermeiden und werde dadurch auch noch finanziell in den Ruin getrieben werde. Bin mittlerweile arbeitsunfähig aufgrund meiner chronischen Schmerzen und meiner mittlerweile auch psychisch nicht mehr gerade guten Verfassung. Habe nun auch noch meinen Job verloren und keine Ahnung wie´s denn weitergehen soll, - v. a. da ich ja nun überhaupt nicht mehr weiß, wie ich diese ganze Schienentherapie und die Folgekosten bezahlen soll. Lt. Haftpflicht des Zaharztes sei mein Schädelbruch schuld, lt. Untersuchungsbericht des Kfo, ist ja unter Umständen auch der Schädelbruch in Verbindung mit dieser laienhaften Bisshebung mit im Spiel- der ZA hat mich vor seiner Bisshebung allerdings nicht auf irgendwelche Brüche angesprochen, und ich selbst hatte auch keine Ahnung, dass dieser Schädelbruch evt. da mit reinspielen könnte, ich denke, wenn dieser ZA nach allen bereits bestehenden Vorbeschwerden bei mir, nicht einfach noch munter eine Bisshebung gemacht hätte, ohne eingehende Voruntersuchung, ohne ausführliche Funktionsanalyse, ohne MRT, wäre das alles nicht so weit gekommen. Meine Fragen: denn ob nun als Folge dieser ZA-Behandlung oder als Folge meines Schädelbruches, ZA oder Krankenkasse müssten sich meines Erachtens an diesen Kosten beteiligen, oder? Was kann ich tun, die Krankenkasse habe ich bereits mehrmals angeschrieben und um Unterstützung bei der Schienentherapie gebeten, habe immer nur ablehnende Bescheide erhalten, gibt es auf diesem Wege eine Möglichkeit? An wen wendet man sich in so einem Fall, um mal vernünftig von Kopf bis Fuss untersucht zu werden, gerade in Bezug auf meinen damaligen Schädelbruch - gibt´s da ´ne Untersuchung mit der man irgendwie den Schädel vermessen kann o. ä. So wie sich das ganze Desaster mit diesem ZA und seiner Haftpflicht bisher gestaltet hat, und vermutlich auch aufgrund der Dauer dieser ganzen Behandlung und Folgebehandlungen, sehen sie da zivilrechtlich noch eine Chance? b) wie finde ich einen Zahnarzt, der sich zutraut mich zu behandeln? - bisher wurde ich nämlich bereits von mehreren ZA´s abgelehnt. An wen kann ich mich noch wenden? Was kann ich tun? Vielen Dank im voraus U-Rabe Geändert von Unglücksrabe (02.12.2009 um 13:04 Uhr). |
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#4
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Krank vom Zahnarzt wann wird das einschleifen der Zähne mal aufhören!
Es gibt immer mehr TMD/CMDpatienten durch die Arbeit der Zahnärzte, die meinen dass die Kaumuskulatur alles ertragen kann. Jeder mit Gesichtsschmerz oder der TMD/CMD Krankheit hat wohl etwas schönes vom Zahnarzt im Mund dass erst nach vielen Jahren Probleme gibt und dann hat man die Ursache das ZähneSchleifen der Zahnarzt vergessen. Im optimalen Zustand treffen obere und untere Zahnreihe gleichmäßig aufeinander. Kaumuskulatur, Gelenke und Zähne befinden sich dann in einer ökonomischen Harmonie. Wenn dieses System gestört ist, durch einschleifen oder fehlen der Zähne, kann es zu zahlreichen Beschwerden kommen, weil die gesamte Harmonie der Körperstatik aus dem Gleichgewicht gerät. So ist zum Beispiel bei 30 Prozent der Tinnitus-Patienten eine Rückverlagerung des Unterkiefers alleinige Ursache der Beschwerden. Ein starker Rückbiss führt zu Kopfvorhaltung und verändert die Position der Halswirbelsäule. Eine Kopfgelenkblockade kann zu Blockaden im Beckenbereich führen und eine Beinlängendifferenz provozieren. Störungen wie Schulter-Arm-Syndrome, Ischias- oder Kniebeschwerden stehen häufig im Zusammenhang mit der Funktionsstörung des Kausystems – der CMD. Bei einem Fehlbiss werden die Zähne nicht mehr gleichmäßig senkrecht belastet. Die Kaukraft wird ungleichmäßig verteilt und führt zur Disharmonie mit den genannten Folgen. Gründe für den Fehlbiss sind Kronen und Brücken und falsch modellierte Füllungen. Aber auch ein Schleudertrauma oder eine Verletzung der Halswirbelsäule kann hinter einer CMD stecken. CMD/TMD-Symptome. Die Liste der möglicherweise durch CMD verursachten Symptome ist umfangreich. Sie macht deutlich, wie häufig es notwendig und wichtig ist, CMD in die diagnostischen Überlegungen einzubeziehen. Nur so kann das Krankheitsbild eindeutig diagnostiziert oder aber ausgeschlossen werden. • Pressen oder Knirschen der Zähne • Keilförmige Defekte, Zahnschmerzen oder empfindliche Zahnhälse • Zahnfleisch geht zurück • Unklare Bisslage der Zähne • Kauschwierigkeiten • Zahnlockerung • Zahnwanderung • Zahnabrasionen • Zahn stört beim Schließen • Schmerzen in den Kiefergelenken • Knacken oder Reibegeräusche der Kiefergelenke • Mund geht nicht richtig auf • Kieferschmerzen • Verspannungen morgens beim Aufwachen • Brennen oder taubes Gefühl in der Zunge • Kopfschmerzen • Nackensteifigkeit • Nackenschmerzen • Gesichtsschmerzen • Druck auf dem Kopf • Ohrgeräusche (Tinnitus) • Hörminderung • Ohrenschmerzen • Schwindel • Augenflimmern • Schmerzen hinter den Augen • Doppeltsehen • Lichtempfindlichkeit • Sehstörungen • Schluckbeschwerden • Kloß im Hals • Schulterschmerzen • Taubheitsgefühl in den Armen oder Fingern • Gelenkschmerzen • Rückenschmerzen • Schlaflosigkeit • Depressive Verstimmung Ein Opfer vom Zahnarzt durch einschleifen! Jema. Geändert von jemastam (21.05.2010 um 08:57 Uhr). |